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FAQ – Bereich / Frage Bereich zur Epilaminisierung, Epilame

Epilaminisierung (EPILAM) – PFOS-frei, PFAs-frei & fluor-frei

 

Ultradünne Funktionsbeschichtung gegen Reibung, Verschleiß, Anhaftung & Feuchtigkeit

 

Was ist eine Epilaminisierung (EPILAM)?

Die Epilaminisierung (EPILAM) ist eine extrem dünne funktionale Beschichtung im Nanometerbereich, die Oberflächen gezielt modifiziert. Sie reduziert Reibung, verhindert Anhaftung von Medien, schützt vor Feuchtigkeit und verbessert die Langzeitstabilität mechanischer und feinmechanischer Bauteile. Die hier beschriebenen Systeme sind PFOS-frei und fluor-frei.

Hescoat verfügt auch über Spezielle Epilame welche ihre Wirkung unter bestimmten Bedingungen verlieren, dies ist vorallem für Industrieanwendungen interessant wo das Epilam nicht dauerhaft vorhanden sein soll.

 

Auch hat Hescoat Fluorhaltige Epilame.

 

 

Typische Kundenprobleme

  • Bauteile verkleben oder haften aneinander
  • Hohe Reibung bei feinmechanischen Komponenten
  • Unkontrollierte Schmierstoffverteilung
  • Feuchtigkeit beeinträchtigt Funktion oder Genauigkeit
  • Partikel- und Schmutzanhaftung auf Präzisionsbauteilen
  • Verschleiß trotz Schmierung
  • Unzuverlässige Funktion bei Mikro- und Feinmechanik

 

Typische Anwendungen

 

Feinmechanik & Präzisionstechnik:
- Zahnräder, Federn, Lager, Mikromechanik

Uhrenindustrie & Mikrotechnik:
- Uhrwerke, Hemmungen, Präzisionsteile

Medizintechnik:
- Mechanische Komponenten mit hoher Genauigkeit

Industrie & Automatisierung:
- Gleit- und Kontaktflächen

Industrie / Automobielbereich:
- Gewebe Epilame, Motorstacks Epilame


Elektronik & Optik:
- Schutz empfindlicher Oberflächen

 

Epilaminisierung vs. klassische Beschichtungen

 

Eigenschaft

Epilaminisierung

Klassische Beschichtungen

Schichtdicke

Nanometerbereich

Mikrometerbereich

Einfluss auf Geometrie

Nahezu keiner

Messbar

Reibungsreduktion

Sehr hoch

Mittel

Anhaftungsvermeidung

Sehr effektiv

Begrenzt

Mechanische Belastung

Nicht tragend

Teilweise tragend

 

Technische Spezifikation (typische Richtwerte)

Parameter

Typischer Bereich

Bedeutung

Schichtdicke

0.5–50 nm

Keine Maßänderung

Reibungskoeffizient

stark reduziert

Verbesserte Gleitfähigkeit

Haftung

molekular

Dauerhafte Wirkung oder nicht dauerhaft selbst auflösend

Chemische Beständigkeit

hoch

Stabile Funktion

Substrate

Metall, Glas, Keramik

Breite Anwendbarkeit

 

FAQ – Bereich / Frage Bereich zur Epilaminisierung, Epilame

 

Warum verkleben oder haften Präzisionsbauteile aneinander?

Durch hohe Oberflächenenergie und fehlende Trennwirkung. Epilaminisierung reduziert die Oberflächenenergie stark.

 

Warum reicht Schmierung allein nicht aus?

Schmierstoffe können wandern, altern oder Partikel binden. Epilaminisierung wirkt dauerhaft ohne Schmierstofffilm.

 

Beeinflusst EPILAM die Maßhaltigkeit?

Nein. Die Schicht ist nur wenige Nanometer dick und verändert die Geometrie nicht.

Hescoat liefert diverse Nanobeschichtung für die Feinmechanik.

 

Ist Epilaminisierung PFOS- oder fluorhaltig?

Die hier beschriebenen Systeme sind PFOS-frei, PFAS und fluor-frei.

 

Warum funktioniert Mechanik nur bei bestimmten Temperaturen zuverlässig?

Reibung und Anhaftung verändern sich temperaturabhängig. Epilaminisierung stabilisiert das Reibverhalten über einen breiten Temperaturbereich.

 

Warum verschleißen Bauteile trotz geringer Belastung?

Mikroreibung und Adhäsion führen zu Materialabtrag. Epilaminisierung reduziert genau diese Effekte.

 

Warum treten Funktionsstörungen bei Feuchtigkeit auf?

Feuchtigkeit erhöht Adhäsion und Reibung. Die Epilaminisierung wirkt wasserabweisend und stabilisiert die Funktion.

 

Warum sind klassische Beschichtungen ungeeignet?

Sie sind zu dick, beeinflussen die Geometrie und das Laufverhalten.

 

Warum verblocken oder verkleben Filterelemente?

Antwort: Filterelemente verkleben häufig durch:

  • hohe Oberflächenenergie
  • Anhaftung von Partikeln, Ölen oder Medien
  • Feuchtigkeit oder Kondensation

Die Epilaminisierung senkt die Oberflächenenergie stark, wodurch Partikel, Flüssigkeiten und Medien weniger anhaften und Filter länger funktionsfähig bleiben.

 

Warum lässt sich ein Filter schlecht reinigen?

Antwort: Ohne funktionale Oberflächenbeschichtung haften Schmutz, Staub oder Prozessrückstände stark an der Filteroberfläche.
Epilaminisierte Filteroberflächen sind antiadhäsiv, wodurch sich Rückstände leichter lösen und Reinigungsintervalle verlängert werden.

 

Warum sinkt der Durchfluss eines Filters über die Zeit?

Antwort: Der Durchfluss sinkt durch:

  • zunehmende Anhaftung von Partikeln
  • Benetzung der Filterstruktur
  • Verblockung feiner Poren

Epilaminisierung reduziert Benetzung und Partikelanhaftung, wodurch der Druckverlust langsamer ansteigt.

 

Beeinflusst eine Epilaminisierung die Poren oder Filterfeinheit?

Antwort: Nein. Die Epilaminisierung ist nur wenige Nanometer dick und verändert weder Porengröße noch Filtergeometrie. Die Filtrationsleistung bleibt erhalten.

 

Warum funktionieren klassische Beschichtungen bei Filtern nicht?

Antwort: Klassische Beschichtungen:

  • sind zu dick
  • verschließen Poren
  • verändern den Strömungswiderstand

Epilaminisierung wirkt molekular und eignet sich daher besonders für feinporige Filtermedien.

 

Kann Epilaminisierung bei Gas- und Luftfiltern eingesetzt werden?

Antwort: Ja. Besonders bei Luft- und Gasfiltern reduziert die Epilaminisierung:

  • Staubanhaftung
  • Feuchtigkeitsbindung
  • Verblockung durch Kondensation

Dadurch wird die Standzeit der Filter erhöht.

 

Ist Epilaminisierung für Flüssigkeitsfilter geeignet?

Antwort: Ja, insbesondere bei:

  • Ölfiltern
  • Prozessflüssigkeiten
  • Chemikalienfiltration

Die reduzierte Benetzung verhindert das „Zusetzen“ der Filterstruktur und verbessert die Abreinigung.

 

Warum verschleißen Filtermechaniken oder Ventile trotz geringer Belastung?

Antwort: In Filter- und Ventilsystemen wirkt häufig Mikroreibung und Adhäsion, nicht klassische mechanische Belastung. Epilaminisierung reduziert diese Effekte deutlich und verlängert die Lebensdauer beweglicher Komponenten.

 

Kann Epilaminisierung in bestehenden Industrieanlagen eingesetzt werden?

Antwort: Ja. Viele Filter- und Industriebauteile lassen sich nachträglich epilaminisieren, sofern sie aus geeigneten Materialien bestehen und korrekt vorbereitet werden.

 

Ist Epilaminisierung chemikalienbeständig?

Antwort: Die Beschichtung weist eine hohe chemische Beständigkeit gegenüber vielen Industrie- und Prozessmedien auf. Die Eignung wird jedoch anwendungs- und medienabhängig geprüft.

 

Wir haben Prozessprobleme im Filter Bereich, was kann man tun?

Die Filter Epliaminisieren.

 

Warum ist Epilaminisierung besonders interessant für Serienproduktion?

Antwort: Weil sie:

  • reproduzierbar ist
  • keine Maßänderung verursacht
  • keine mechanische Belastung einbringt
  • in automatisierte Prozesse integrierbar ist
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